Maximin Grünhaus Alte Reben/ 2018

17,00 

25 vorrätig

Aromen
                  
Weinprofil
Trocken
Säure (hoch)
Körper (mittel)
Tannin (wenig/keins)
Alkohol(12,5%)

25 vorrätig

Produkt enthält: 0,75 l

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Beschreibung

1l | 22,67€ inkl. Mwst.

: Deutschland

: Mosel| Ruwer | Mertesdorf

: Weingut Maximin Grünhaus

: Riesling

: 12,5%

Allergene: Sulfite

Im Schnitt 40 Jahre alte Rieslingreben verleihen diesem Wein eine unglaubliche Dichte. Das heißt, dass er im Mund sehr kompakt wirkt. Sehr toll texturiert. Und dabei immer komplex. Diese Komplexität liegt aber vor allem auch an dem Terroir, also der Komposition aus Mikroklima und Boden. Die Weine wachsen auf Schiefer. Im Glas wirkt sich das unheimlich interessant auf die Aromatik aus. Man spricht da von einer „Schieferwürze“. Mich erinnert das immer leicht an Honig. Kandiszucker. Ein wenig Anis. Im Mund kommt dann Pfirsich dazu. Bienenwachs. Einfach unglaublich interessant!

Die Familie Marx erwarb das Weingut Maximin Grünhaus als Folge der napoleonische Säkularisation. Heinrich Marx (Karls Vater) sah das Gut wohl als Investition. Und in der Tat, Moselweine galten im 19. Jahrhundert und bis ins 20. Jahrundertnoch noch als die teuersten Weine der Welt. Außerdem galt es als schick, ein paar Hektar Rebflächen zu besitzen. Als Heinrich Marx 1838 verstarb, blieb das Gut natürlich noch in Familienbseitz. Karl Marx lebte nun mittlerweile in London, wo er sein Buch „Das Kapital“ verfasste. Finanziell ging es ihm wohl aber nie so gut, weshalb er die letzten 5 Fuder seines Herrenberg-Weines schließlich verkaufen musste. Damit ging das Kapitel „Marx“ auf dem Weingut Grünhaus dann zuende. Geblieben ist die Ansicht, dass Moselweine seine Auffassung von Wirtschaftssystemen maßgeblich beeinflusst habe. Durch die Weinbaukrise in den 1830er Jahren, soll Karl Marx seine ersten kommunistischen Ideen gefasst haben.

Zusätzliche Information

Gewicht 1 kg
Größe 29 × 10 × 10 cm

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